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Der Automarkt in 2012
Trotz konjunktureller Sorgen bleibt der Autoabsatz im kommenden Jahr in Deutschland stabil.
Das geht aus einer am Donnerstag vorgestellten Prognose der Beratungsgesellschaft PwC hervor. Demzufolge kommen 2012 rund 3,1 Millionen neue Autos auf deutsche Straßen – nach voraussichtlich knapp 3,2 Millionen im laufenden Jahr. In anderen europäischen Märkten wirkt sich die Schuldenkrise bereits stark auf die Autoverkäufe aus. In diesem Jahr rechnen die Analysten deshalb mit insgesamt rund 13,5 Millionen Neuzulassungen im europäischen Wirtschaftsraum (EU und EFTA). Das wären 2,5 Millionen weniger als im Rekordjahr 2007. Für 2012 erwarten die PwC-Analysten in Europa ein Defizit beim Absatz von rund vier Prozent. Als Risikofaktor erachten sie die Entwicklung des französischen Automarkts. Denn ein Rückgang der KFZ-Absätze dort träfe die Hersteller angesichts des Marktvolumens hart, hieß es. Deutsche Autobauer in starker Position Generell sieht das Beratungsunternehmen die deutschen Autobauer gut aufgestellt. "Sie haben ihre Modellwechsel weitgehend hinter sich gebracht und bieten neue Modellvarianten auf dem neuesten technologischen Stand, die Konsumenten ansprechen", kommentierte PwC-Autoexperte Felix Kuhnert. Zugute komme ihnen auch die Führungsrolle im boomenden Premium-Segment sowie die starke Position in außereuropäischen Märkten wie China und den USA. Kuhnert geht davon aus, dass VW, BMW & Co. ihre weltweite Produktion im nächsten Jahr um sechs Prozent steigern und in ihren Werken rund um den Globus eine Auslastung von 85 Prozent erzielen können.
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