Ladungssicherung

Nicht nur im Transport- und Logistik-Bereich spielt das Thema Ladungssicherung eine Rolle, sondern auch bei betrieblich genutzten Pkw. Denn häufig werden Aktentaschen, Mobiltelefone, Laptops mitgeführt, ohne die ein Außendienstmitarbeiter heutzutage nicht mehr auskommt. In technischen Flotten befinden sich zumeist allerlei Werkzeuge, Arbeitsgeräte etc. in den Fahrzeugen. Bei mangelhafter Sicherung können diese zu gefährlichen – mitunter sogar tödlichen - Geschossen werden, sollte es zu einer Vollbremsung oder zu einem Zusammenstoß kommen.

Ungesicherte Gegenstände, die etwa auf dem Rücksitz liegen, werden schon bei einem Aufprall mit Tempo 50 mit bis zu 40facher Erdbeschleunigung in Richtung des Fahrers katapultiert. Ein 2,5 Kilogramm schweres, unbefestigtes Laptop erreicht nur Millisekunden später die Windschutzscheibe und schlägt mit bedrohlichen 100 Kilogramm dort auf – keine sehr beruhigende Vorstellung!

Umso wichtiger ist es, dem Thema Ladungssicherung zum Schutz der Dienstwagennutzer und anderer Verkehrsteilnehmer einen hohen Stellenwert einzuräumen. Zudem ist die Schadenquote relevant. Letztlich ist jedoch neben dem Fahrer auch der Fahrzeughalter und damit der Fuhrparkverantwortliche im Unternehmen verantwortlich für die sichere Verstauung und Befestigung von Gegenständen. Im Einzelnen hat der Fuhrparkverantwortliche dafür zu sorgen, 

  • dass der Fahrer über seine Pflicht zur Ladungssicherung informiert wird
  • dass die gesetzlichen Bestimmungen nach der berufsgenossenschaftlichen Vorschrift Fahrzeuge (BGV D29) eingehalten werden
  • dass geeignete Transportfahrzeuge und Ladehilfen vorhanden sind
  • dass geeignete Mittel und Geräte zur Ladungssicherung wie Zurrgurte oder Trenngitter verfügbar sind.

Wenn Sie detaillierte Informationen hinsichtlich des Themas benötigen oder Fragen zur Ladungssicherung in Ihrem Fuhrpark haben, sprechen Sie uns gern an.