Leasingrecht

Trotz seiner inzwischen lagen Tradition in Deutschland gibt es für Leasing immer noch keinen speziellen, in sich geschlossenen Rechtsrahmen. Auch eine gesetzliche Definition des Leasing existiert nicht.

In erheblichem Maße folgt Leasing jedoch dem Mietrecht im BGB, wobei die Rechtsprechung gestaltend tätig war. Ähnliches gilt für das Steuerrecht. Neben diesen und der Vielzahl allgemeiner Gesetzesregelungen sind es vor allem der Teilamortisations- und der Vollamortisationserlass für das Mobilien-Leasing, die das Leasingrecht in Deutschland prägen.

Vollamortisation

Die Anschaffungskosten des Leasing-Objektes werden während der Vertrags-Laufzeit vollständig über die Leasing-Raten abgegolten.

Teilamortisation

Die Anschaffungskosten des Leasing-Objektes werden während der Vertrags-Laufzeit nur teilweise abgegolten. Es verbleibt ein Restwert, der durch die anschließende Verwertung ausgeglichen werden muss.

International sind insbesondere im Zusammenhang mit neuen Bilanzierungsvorschriften wie IAS/IFRS oder US-GAAP die Begriffe „Finance Lease“ und „Operating Leasing“ gebräuchlich. Ersterer entspricht in etwa der Vollamortisation und der zweite der Teilamortisation. Kennzeichnend für „Operating Leasing“ ist allerdings zusätzlich, dass es sich i.d.R. um kurze Vertragslaufzeiten handelt und die Leasinggesellschaft das volle Verwertungsrisiko für die nach Vertragsende zurückgegebenen Leasingobjekte übernimmt.

Die komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen erfordern insbesondere bei der steuer-, bilanz- und zivilrechtlichen Ausgestaltung von Leasing-Verträgen viel Wissen. ATLAS AUTO-LEASING verfügt darüber dank seiner mehr als 35-jährigen Erfahrung und seines kompetenten Mitarbeiterteams. Wir beherrschen deshalb alle Facetten des Leasings und bieten Kunden maßgeschneiderte Lösungen.