VW Tiguan-Leasing: Neustart im Herbst

Fahrzeugelektronik und Digitalisierung schreiten auch beim Autoleasing rasant voran. Volkswagen erneuert mit dem VW Tiguan jetzt sein mit Abstand erfolgreichstes Leasingmodell. Der Kompakt-SUV ist bei Leasingkunden beliebt und im Fuhrparkleasing eine feste Größe. Vier Jahre nach dem Start der zweiten Generation des VW Tiguan-Leasings wird das VW-Modell umfassend modernisiert.

Die Liste der Neuheiten beim Tiguan-Leasing ist lang: Eine intelligente Elektronik steuert den neuen VW-Plug-in-Hybrid-Motor, der sich aus einem 1,4-Liter-Benziner mit 110 kW (150 PS) und einem Elektromotor mit 85 kW  (115 PS) zusammensetzt. Das Aggregat treibt auch den neuen Golf GTE im Leasing an. So kommt das Leasingauto VW Tiguan auf insgesamt 180 kW (245 PS) Leistung. Das Navigationssystem des Tiguan rechnet kontinuierlich die elektrische Reichweite, die VW für das Tiguan Leasen mit rund 50 Kilometern angibt. Befindet sich das anvisierte Ziel dann in einer abgasfreien Zone, regelt die Fahrzeugelektronik die Antriebsmodule des geleasten VW SUVs so nach, dass der Leasingwagen die letzte Strecke rein elektrisch fährt.

Vermutlich gibt es zum Start im Herbst lediglich zwei Benzin-Motoren mit 1,5 oder 2,0 Liter und einer Leistung von 96 kW (130 PS) oder 140 kW (190 PS) zu leasen. Hinzu kommen die Zweiliter-Diesel-Motoren in unterschiedlichen Leistungsabstufungen. Beim TDI-Motor wird das sogenannten "Twindosing"-System eingesett, wodurch der geleaste Tiguan weitgehend schadstofffrei fährt. Ein zusätzlicher Katalysator im Unterboden des Leasingfahrzeugs wandelt Stickoxide in Wasser und harmlosen Stockstoff um. Mit dem Twindosing lassen sich die Stickoxide des Tiguan-Diesels bis zu 85 Prozent reduzieren.

Auch das Spitzenmodell Tiguan R-Leasing kommt mit einer Menge an neuer Technik. Der Tiguan R setzt neben dem 235 kW (320 PS) starken Zweiliter-Turbobenzin-Motor auf den Allradantrieb 4motion und einen sogenannten "Torque-Splitter". Das elektronische Differential stellt den „Grip“ sicher bzw. bringt die Kraft auf der Hinterachse. Für den Dienstwagenfahrer bedeutet dies höhere Kurvengeschwindigkeit, sicheres Herausbeschleunigen und weniger Lenkarbeit.

Optisch wurde die Frontpartie dezent, aber trotzdem deutlich umgestaltet. Der Kühlergrill wird jetzt von einer vierten an den Seiten nach unten angeschrägten Lamelle verfeinert und erinnert so an den VW Touareg. Die Motorhaube wurde durch eine kleine Stufe über dem Grill leicht erhöht und kommt somit optisch kraftvoller daher. Das Tagfahrlicht umrundet die vier LED-Augen jetzt einzeln nach unten. Am Heck bleibt bis auf einen jetzt mittigen Modell-Schriftzug unter dem VW-Zeichen alles wie gehabt.

Im Innenraum findet die digitale Revolution ähnlich dem neuen VW Golf auch beim Tiguan Leasen statt. Berührungsempfindliche Touch-Regler steuern Heizung und Klima, die auf Druck oder auf Wischgesten reagieren. Ähnliche Flächen sind auch in Griffnähe am Lenkrad verbaut. Das Infotainment-System MIB3 bietet eine deutlich bessere Vernetzung mit dem Internet, verfügt über eine eigene SIM-Karte und ist damit wie der neue Golf stets online. Zahlreiche Dienste wie Apple CarPlay oder Android Auto funktionieren jetzt kabellos.

Viel Neues auch bei den fürs Leasen und fahren so wichtigen Assistenzsystemen: Das "Travel-Assist" lenkt, beschleunigt und bremst den Tiguan in Abstimmung mit dem Abstandsradar und dem Spurhalteassistent. Der Dienstwagenfahrer soll seine Hände stets am Lenkrad halten. Der Tempomat nutzt neben dem Radar auch die Kamerafunktion und die Navigationsdaten, um beispielsweise Temposchilder, Kreisverkehr, Kreuzungen oder Ortseinfahrten zu berücksichtigen. Serienmäßig registriert der Notbremsassistent nunmehr auf Fußgänger.

Optional kann beim neuen VW Tiguan das moderne LED-Matrix-System geleast werden. Da der Leasingwagen mittels Elektronik automatisch leuchtet und abblendet, kann der Fahrer des Tiguan jetzt stets das Fernlicht eingeschaltet lassen. Entgegenkommende Autos oder andere Lichtquellen werden durch gezieltes Dimmen der einzelnen LED-Leuchten vor Blendung geschützt. Logisch, dass auch die hinteren Blinker jetzt optisch in die Richtung "wischen", in die der Fahrer gleich abbiegen will.

VW hat die Ausstattungslinien beim Tiguan-Leasing neu geordnet. Serienmäßig werden LED-Scheinwerfer, Notbremsassistent, Multifunktionslenkrad und ein Infotainment-System mit mindestens 6,5 Zoll-Monitor sein. In der Ausstattungslinie „Life" kommen Abstandsradar, Fernlichtassistent, Dachreling und 17-Zoll-Räder hinzu. Die Top-Versionen "Elegance" und "R-Line" verfügen über Matrix-Licht, digitales Cockpit mit 10-Zoll-Bildschirm und vieles mehr. Wie immer bietet  die Sonderausstattungsliste viele feine Details, die sich einfach ins Leasing einschließen lassen. Zudem wird es diese wieder in Paketen gebündelt geben, was das Leasen des VW Tiguan noch attraktiver macht.

Auch wenn die genauen Preise des überarbeiteten VW Tiguan noch nicht bekannt sind, erwarten wir, dass sich die Leasingraten des VW Tiguan nicht wesentlich erhöhen, wenn man die verbesserte Serienausstattung mit ins Kalkül zieht. Dennoch wird es für den VW Tiguan im Leasing schwer sein, an den Erfolg der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Und dies nicht nur aufgrund der derzeitigen Unsicherheiten wegen Corona, Umweltdiskussion und der Konjunktureintrübung. Das erfolgsverwöhnte Tiguan Leasing hat in den letzten Jahren viel Konkurrenz durch kleinere und günstigere SUV erhalten – auch aus dem Hause Volkswagen. Mit dem VW T-Roc und dem T-Cross. Doch hat der VW Tiguan so manche Qualitäten, in denen er sich nicht so schnell vom SUV-Modellen schlagen lässt.

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